Albtraumland, dein eigenes.
Jenseits der Realität und ihr doch so nah, verknüpft mit deiner eigenen Realität.
Du bist verflucht, von deinen Träumen gejagt.

Schließ deine Äuglein. Mach deine verdammte Augen zu. Ich tu dir auch nicht weh.
Du bist die Sklavin deiner selbst, ich bin für dich da, damit du dich quälst.
Ich lege mein schwarzes schweres Tuch auf dich, lege meine Fantasien auf dich, lege meine gesamte Grausamkeit auf dich. Sorge dafür, dass du schlecht träumst, jede Nacht, und gib Acht, ich bin auch am Tage für dich da.

Ich bin die Hölle, ich bin der Himmel, den du sonst nie sehen kannst.
Ich bin dein Vater, ich bin deine Schwester. Ich kenne alle Gesichter deiner Liebsten, kenne alle Informationen über dein Leben. Ich kenne deine Drecks-Vergangenheit und mache sie zu einer unheilbaren Schwierigkeit.

Ich bin doch nicht dafür da, dass du es vergisst, das will man doch nicht. Ich bin nicht dafür da, dass du es verarbeitest, was hast du dir dabei wieder gedacht?
Es ist nicht so einfach wie du denkst, ich bin dein Trauma, ich bin dein Freund, ich hole dich aus der Realität heraus. Ich kann dir die Hölle zeigen, tausende Male, dafür brauchst du keine dämlichen Tabletten, meine Liebe.
Du kannst mich nicht so einfach abschütteln, wie deine Bettdecke. Ich muss bei dir sein. Bleib bei mir! Lass mich nicht allein! Ich bin dein Freund, ich bin dein Feind.
Renn doch du Schlampe, renn. Aber du kannst dein Trauma nicht verbrenn’n; du musst erkennen, ich bin das einzige was du noch davon hast. Ich bin die Erinnerung, die du so hasst. Ich bin dein Vater, ich bin deine Schwester, ich kenne alle ihre Gesichter.

Schließ deine verdammten Augen, jetzt.

Maxi

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