Zwei Seelen, ein Problem;
zwei Gesichter, eins steht.

Wenn es diese wahren Lügen nicht gäb‘, wüsst‘ ich nicht, wer du davon wärst. Ich hoffe, dass du mich niemals aussperrst, dass du mit mir aus dem Käfig schwebst. Komm, ich geb dir meine Hand, halt‘ sie fest, wenn er dich schlägt, ich hoffe, dass du bald verstehst!
Du kannst zwar jetzt noch nicht gehen, aber immer auf mich zählen.

Fange niemals an aufzuhören; höre auf, zu gehorchen; lass dir nie Grenzen vorschreiben; bitte fang‘ irgendwann an, zu begreifen: es gibt das Leben nicht nur in schwarz-weißen Streifen, man darf auch weinen, du darfst bei Schmerzen schreien und du darfst neue Gesetze schreiben!
Gottverdammt, du musst nicht für immer dort stehen bleiben!
Selbst ich konnte eine Grenze ziehen und ich bin immer unentschieden!

Versteck‘ dich niemals hinter einem fremden Gesicht, ich verleumde dich nicht, ich weiß doch, wie das ist. Irgendwann wirst du erkennen, dass es okay so ist, wie du bist, ich glaube an dich!
Ich schreibe das, weil ich’s nicht länger in meinem Herzen ertrag, oh bitte verschließ auch deins beim nächsten Schlag! Beiß die Zähne aufeinander beim Wörter-Durcheinander und halt dir ganz fest die Ohren zu, ich weiß, es ist hart, denn er ist so wortkarg.

Worte tun weh und Schläge noch viel mehr, und jedes Mal stelle ich mir vor, wie es anders wohl wär, wenn ich dich seh‘. Doch danke Dir, dass ich dich wohl nicht verlier‘, indem ich mich ausprobier‘, merkst du, ich bin voll neuer Neugier.
Ich verschließ‘ mich nicht und so erschießt er mich nicht, mit Meinungen und innerlichen Windungen, und wenn wir ihn so hinnehmen, dann wird das Leben viel leichter gehen.

Kannst du mich sehen, das Problemkind geht daneben, ganz aus Versehen, kann ich geben und nehmen, ich werd‘ auch dich aufheben.
Liebes Leben, aus Schwesterschmerz wird Schwesternherz,
das bleibt jetzt unerklärt.

Maxi

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