Hallo von der anderen Seite, es kommen andere Zeiten, ich glaube, ich weiß jetzt, was du da meintest.
Wie schön muss das sein, wenn man sich friedlich lieben lassen kann; fallen lassen kann und dann aufgefangen. Wie schön muss das bitte sein, wenn man sich selbst sein lassen kann. Wie schön muss sich das anfühlen, wenn man sich „schön“ nennen lassen kann.
Dachte niemals, dass man sowas sagt und erst recht nicht zu mir, an solch einem Tag, in diesem Leben. Ich dachte doch eigentlich, vielleicht im nächsten; ich mag doch den Regen.
Doch darin zu tanzen ist plötzlich viel besser, als sich zuhause zu fluten. Oh, es hört endlich auf zu bluten, du glaubst unverbesserlich an das Gute.
Ich war doch die, die auf dem Schülerklo weint, bei der alles vergeblich scheint – wie in den Filmen, über gebrochene Herzen und ewig depressive. Wie Faust philosophieren und trotzdem verlieren.
Und jetzt endlich die sein, die anderen in die Augen sehen kann, die sich sehen lassen kann, die wirklich sehen kann. Dachte niemals, dass ich je wieder sein könnte. Und ich bin, du bist, unglaublich einzigartig, unzerbrechlich, unendlich. Glücklich.
Entscheidungen Herz über Kopf, du weißt schon, was ich mein, eben so richtig bekloppt.
Aber so schön, weil ich mit dir lachen kann; mir dir könnte ich weinen, doch muss es nicht mehr.
Sieh hin, ich gehe neben dir, stehe neben dir, ganz weit neben mir. Selbst.
Jeder von uns ist Kunst.
Ich vergebe mir.
Denn du bist hier.
Und ich weine freitags nicht mehr.
Wie lange war das her?
… ist wie Leben am Meer.
Ich bin hier.
Hallo.

Maxi

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