Er ist es. Ich kann es fühlen.
Er frisst mich. Ich kann das spüren.
Schon wieder sitze ich drin und falle fast hin. Schnürt er mich fest, ich schnalle mich an.
Schon wieder sein Blick auf meiner Haut, wie viele Orte er wohl schon schaut, wann hört es auf? Wie viele Bremsen ich brauch‘ bis ich mir mein Leben versau‘ und er endlich auftaut. Ich will nur abhauen, abtauen. Habe doch gesagt, ich verlasse das Alaska, bin jetzt mit meinem Freund da.
Er schreit mich an. Ich kann es hören.
Er will mich nicht sehen. Ich muss ja schon wieder stören.
Es erdrückt mich, ich spüre so meinen Bauch nicht. Mein Bauch, meine Augen sollten lieber taub und blind sein, nur so kann ich es vermeiden. Du darfst nicht weinen. Alles wird so schleimig und es reimt sich nicht. Doch er, er versteht das mit dem Licht. Nein, das mit dem stillen Untergang vom Nichts. Vom Schwächlings-Ich. Jetzt entspannst du Dich!
Er brüllt jetzt. Ich muss es irgendwie übertönen.
Nein, er hasst mich. Das kann man nicht überhören.
Sein Mund verstummt, aber sein Blick geht runter. Sorry, das war nur ne Rechts-Links-Täuschung, Themaverfehlung, Farbverfälschung. Seine Worte fordern Verbesserung, der Rotstift weist den Weg dorthin, viel Erfolg! Links abbiegen, Blinker nicht vergessen.
Ich will mich vor meinen Fehlern verstecken, sodass sie mich nicht finden können.
Er bremst und ich halte mich fest.
Nicht am Sitz, denn da ist keiner. Nicht am Griff, denn den gibt es nicht mehr.
Ich, du, er, sie, es. Wir, ihr, sie.
Wer ist er?
Er ist nicht Ich.
Er kann nicht mehr.
Ich kenne nur sein Gesicht.

Maxi

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